Zielgruppe

Die Zielgruppe für das geplante Projekt sind Väter von Schulkindern arabischer Herkunft.

Diese Väter beziehen oft Sozialhilfe und sind nicht in der hiesigen Gesellschaft integriert. Das liegt hauptsächlich daran, dass sie bis jetzt keiner geregelten Arbeit nachgehen (können), da viele von ihnen keine gültige Arbeitserlaubnis haben oder sie sich durch erhebliche Lücken in der Deutschen Sprache nicht auf dem Arbeitsmarkt anbieten können. Das führt dazu, dass die ältere Generation dieser Zielgruppe in einem fremden Land nicht integriert werden kann und ihr Umgang sich auf den Kontakt zu Gleichgesinnten beschränkt

Die Väter vermitteln den Eindruck, dass sie sich aus ihrer Verantwortung ziehen.
Sie sind auch mit der Umstellung ihrer Rolle in der Fremde überfordert.

Viele Kinder und Jugendliche dieser Familien, die in Berlin zur Schule gehen, bewegen sich permanent zwischen verschiedenen Welten:

sie leben ein Leben während der Schulzeit und ein anderes im Umfeld der Familie.

Die so vorprogrammierten Probleme lassen sich mit herkömmlichen therapeutischen Methoden nicht ausreichend bewältigen und erfordern daher grundsätzliches Umdenken und innovatives Planen.

Es wird eine im obigen Sinne problemorientierte, arabische Traditionen und sprachliche Barrieren berücksichtigende, und mittelfristig angelegte Arbeit benötigt
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