Makanuna

Makanuna – unser Ort (Neukölln, Moabit, Kreuzberg)

Foto/Werner Pfennig
Zielgruppe
Die Zielgruppe dieses Projektes bilden geflüchtete Frauen aus arabischsprachigen Herkunftsländern.
Aufgaben & Ziele
Zumeist haben die neu angekommenen Frauen großen Unterstützungsbedarf und sind auf Hilfestellung bei der Integration in Deutschland angewiesen. Sie werden von den Erlebnissen in ihrer Heimat und auf der Flucht begleitet. Die Frauen sind größtenteils aus lebensbedrohlichen Kriegssituationen geflüchtet – ihre Erinnerungen, seelischen Erschütterungen und Verletzungen sind unverarbeitet geblieben. Viele der Frauen leiden nun unter posttraumatischen Ängsten und Depressionen. Oft äußert sich dies durch sozialen Rückzug. Sie empfinden starke Hilflosigkeit, ein Gefühl des Ausgeliefertseins und neigen ihrer Umwelt gegenüber zu einem gehemmten Verhalten.

Die ehemaligen Flüchtlinge, die nun den Frauen helfen, haben selbst die Erfahrungen des Krieges und der Flucht durchlebt. Sie haben dieselbe Muttersprache und sie kennen den Kiez bzw. die Stadt. Durch freundschaftliche Beziehungen können sie dabei helfen, die Ängste der neuen Flüchtlingsfrauen in der fremden Kultur zu relativieren, teilweise die Überforderung und das Leiden der Flüchtlingsfrauen an unverarbeiteten Traumata, posttraumatischen Ängsten und Depressionen verständlicher zu machen und damit weitere Komplikationen zu vermeiden. Das Projekt ermöglicht die intensive, ganzheitliche Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen, indem es offene Gruppentreffen, Patenschaften sowie eine fortwährende psychologische Begleitung anbietet. Dies erfolgt in den drei Stadtteilen Wedding, Neukölln und Kreuzberg. Eine Psychologin begleitet das Projekt. Die Integrationspaten werden jeweils zu Beginn ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit intern geschult.